
NLP-Glossar: die wichtigsten NLP-Begriffe einfach erklärt
Im Neurolinguistischen Programmieren (NLP) gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, die uns helfen, bestimmte Konzepte und Zusammenhänge klar und präzise zu benennen. Wenn Du Dich länger mit NLP beschäftigst, werden diese Begriffe schnell zur Selbstverständlichkeit. Um Dir den Einstieg zu erleichtern, findest Du hier ein Glossar der wichtigsten NLP-Begriffe und ihrer Bedeutung.




Angleichung (Pacing)
Das Angleichen ist eine Technik in der Kommunikation, um schnell eine gute Verbindung (Rapport) mit Deinem Gegenüber herzustellen. Hierbei passt Du Deine Verhaltensweisen bewusst an die Deines Gesprächspartners an, etwa durch Spiegeln von Körperhaltung oder Sprachmustern.
Ankern
Ankern bedeutet, eine Verbindung zwischen einem inneren Zustand und einem äußeren Reiz (Trigger) zu schaffen. Ähnlich wie bei der klassischen Konditionierung ermöglicht das Ankern, auf einen bestimmten inneren Zustand schnell und verlässlich zuzugreifen, wenn der Trigger ausgelöst wird.
Auditiver Kanal
Dieser Begriff bezieht sich auf alles, was mit dem Hören zu tun hat. Menschen, die bevorzugt auditiv Informationen verarbeiten, achten stark auf Töne, Worte und Klänge.
Chunking (Gliederung)
Beim Chunking werden Informationen in kleinere oder größere Einheiten unterteilt. „Up-chunken“ bedeutet, sich auf ein abstrakteres Informationsniveau zu begeben, während „down-chunken“ bedeutet, sich auf ein detaillierteres, spezifischeres Niveau zu konzentrieren.
Ergebnis (Outcome)
Ein klar definiertes Ziel, das Du erreichen möchtest. Im NLP arbeiten wir oft mit wohlformulierten Zielen, die spezifisch, messbar und erreichbar sind.
Futurepace
Dies ist der Prozess, bei dem Du mental übst, wie Du in einer zukünftigen Situation mit dem gewünschten Verhalten reagierst. Durch Futurepacing verfestigst Du das neue Verhalten und stellst sicher, dass es in der Praxis automatisch abrufbar ist.
Gustatorisch
Dieser Begriff beschreibt alles, was mit dem Geschmackssinn zu tun hat.
Installation
Der Vorgang, bei dem Du neue Verhaltensweisen oder Strategien durch NLP-Techniken bewusst oder unbewusst erlernst. Dabei werden neue Verhaltensmuster installiert, die Dir in bestimmten Situationen helfen.
Kalibrierung
Kalibrierung ist die Fähigkeit, nonverbale und unbewusste Signale Deines Gegenübers zu lesen und darauf zu reagieren. Diese Signale können Dir helfen, eine Veränderung im emotionalen Zustand zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
Kinästhetisch
Dieser Begriff bezieht sich auf den Tastsinn und Körperempfindungen. Im NLP beschreibt er alles, was mit körperlichen und emotionalen Gefühlen zu tun hat.
Kongruenz
Kongruenz bedeutet, dass Deine inneren Überzeugungen, Deine Kommunikation und Dein Verhalten im Einklang stehen. Eine kongruente Person wirkt authentisch und glaubwürdig.
Kontext
Der Rahmen, in dem ein Ereignis stattfindet. Der Kontext bestimmt oft, wie wir eine Erfahrung interpretieren und darauf reagieren.
Kriterien
Kriterien sind die Werte und Maßstäbe, die eine Person nutzt, um Entscheidungen zu treffen und Urteile zu fällen. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Zieldefinition.
Meta-Modell
Das Meta-Modell wurde entwickelt, um unpräzise oder verzerrte Sprache zu hinterfragen. Es hilft, versteckte Bedeutungen oder Informationslücken in der Kommunikation aufzudecken und klarer zu kommunizieren.
Meta-Programme
Meta-Programme sind mentale Filter, die beeinflussen, wie Du Informationen verarbeitest und auf bestimmte Situationen reagierst. Sie helfen, Dein Verhalten in verschiedenen Kontexten zu steuern.
Modelling
Modelling ist die Methode, bei der exzellentes Verhalten analysiert und nachgeahmt wird. Durch das Modellieren von erfolgreichen Strategien kannst Du Fähigkeiten von anderen übernehmen und für Dich nutzbar machen.
Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
NLP befasst sich mit der Struktur subjektiver Erfahrungen und bietet Techniken, um diese Erfahrungen gezielt zu verändern. Es hilft, Kommunikationsmuster und Verhaltensweisen zu optimieren.
Olfaktorisch
Dieser Begriff beschreibt alles, was mit dem Geruchssinn zu tun hat.
Prädikate
Prädikate sind Wörter, die Hinweise darauf geben, welches Repräsentationssystem (visuell, auditiv, kinästhetisch, gustatorisch oder olfaktorisch) eine Person in einem bestimmten Moment verwendet.
Rapport
Rapport beschreibt die harmonische Verbindung zwischen zwei oder mehr Menschen. Wenn Rapport hergestellt ist, entsteht Vertrauen und eine kooperative Beziehung.
Repräsentationssysteme
Die fünf Sinne – Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken – sind die Repräsentationssysteme, mit denen wir die Welt wahrnehmen und verarbeiten.
Sekundärgewinn (Secondary Gain)
Ein Sekundärgewinn liegt vor, wenn ein scheinbar negatives Verhalten auf einer tieferen Ebene eine positive Funktion erfüllt. Beispielsweise kann Rauchen einem helfen, sich zu entspannen, auch wenn es gesundheitlich schädlich ist.
State (Zustand)
Der State bezeichnet den aktuellen mentalen, emotionalen und physischen Zustand, aus dem heraus eine Person agiert.
Strategie
Eine Strategie ist eine festgelegte Abfolge von mentalen und physischen Schritten, die Du nutzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Submodalitäten
Submodalitäten beschreiben die feinen Unterschiede innerhalb der Sinne. Zum Beispiel kannst Du ein Bild nicht nur sehen, sondern Du kannst es hell, dunkel, groß oder klein wahrnehmen. Diese Unterschiede beeinflussen, wie wir Erlebnisse empfinden und darauf reagieren.
Synästhesie
Synästhesie beschreibt das Phänomen, bei dem zwei Sinneswahrnehmungen miteinander verbunden werden. Zum Beispiel kann ein bestimmter Klang ein Gefühl auslösen, oder ein Bild kann eine körperliche Empfindung hervorrufen.
Teile (Parts)
„Teile“ ist eine Metapher, die verwendet wird, um über unbewusste Programme oder Verhaltensmuster zu sprechen. Es geht darum, innere Konflikte zu erkennen und aufzulösen.
T.O.T.E.
Dieses Modell steht für Test – Operate – Test – Exit und beschreibt eine Schleife, die genutzt wird, um Verhalten zu verändern und Feedback in den Prozess zu integrieren.
Verhalten
Verhalten umfasst die physischen Handlungen und Reaktionen, mit denen Du auf Deine Umgebung und andere Menschen reagierst.
Visuell
Dieser Begriff beschreibt alles, was mit dem Sehsinn zu tun hat. Menschen, die visuell verarbeiten, orientieren sich stark an Bildern und visuellen Eindrücken.
Verhaltensflexibilität
Verhaltensflexibilität bedeutet, dass Du in der Lage bist, Dein Verhalten anzupassen, um eine gewünschte Reaktion in Deinem Gegenüber zu erzeugen. Je flexibler Du bist, desto besser kannst Du auf verschiedene Situationen reagieren.
Zugangshinweise (Accessing Cues)
Zugangshinweise sind subtile Verhaltensmuster, die Dir helfen, zu erkennen, welches Repräsentationssystem Dein Gegenüber nutzt. Typische Zugangshinweise sind Augenzugangshinweise, Stimmlage, Körpersprache oder Atmung.
Fazit zum NLP-Glossar
Dieses Glossar bietet Dir eine Übersicht über die wichtigsten NLP-Begriffe und Konzepte. Je besser Du diese Begriffe verstehst, desto leichter wird es Dir fallen, NLP-Techniken in Deinem Alltag anzuwenden und Deine Kommunikation und Dein Verhalten zu optimieren.
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